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Ex-Kanzler Kurz wechselt nun zu Tech-Investor


Österreichs ehemaliger Bundeskanzler Kurz soll nun einen neuen Job haben. Er soll ab diesem Jahr als „Global Strategist“ für den Tech-Investor Peter Thiel arbeiten. Laut der österreichischen ”Kronenzeitung” soll der 35-jährige Kurz bestätigt haben, dass er ab dem ersten Quartal des neuen Jahres 2022 bei Thiel Capital zu arbeiten beginnt.

©Foto: Pixabay Ashaneen
(©Foto: Pixabay Ashaneen)

Unverzüglich nach seinem Rücktritt von politischen Ämtern war in den österreichischen Medien gemutmaßt worden, dass Kurz im Silicon Valley bei dem Hightech-Konzern anheuern würde. Was seine genauen Aufgaben im Unternehmen sein werden, ist derweil noch unbekannt. Gerüchten zufolge könnte es sich um Investitionen in Aktien oder Kryptowährungen handeln. Der Markt hierbei wird stetig größer und auch Privatanleger verspüren den Drang, mit der Erfolgswelle mitzuschwimmen und setzen sich aufgrund dessen mit den besten Trading-Plattformen in Österreich auseinander. Ob Thiel für Kurz der richtige Ansprechpartner für eine “neue und bessere Karriere” ist, wagen jedoch einige zu bezweifeln.

Thiel unterstützte den Wahlkampf von Donald Trump

Thiel, der gebürtiger Frankfurter ist, war einer der Gründer des Online-Bezahldienstes PayPal und erster externer Investor von Facebook. Außerdem gründete er eine Datenanalysefirma namens Palantir, deren Überwachungssoftware von Regierungen wie etwa der amerikanischen eingesetzt wurde. Thiel gilt als politisch konservativ eingestellt und unterstützte den Ex-Präsidenten Donald Trump mit etlichen Wahlkampfspenden.

Der politische Rücktritt von Kurz

Anfang Oktober ist Kurz als Österreichs Bundeskanzler, aufgrund andauernder Korruptionsvorwürfe, zurückgetreten und zog sich anschließend im Dezember von allen politischen Ämtern zurück. Als Mutmaßungen aufkamen, in denen behauptet wurde, dass Kurz bei Palantir Technologies anheuern würde, wies er diese ab. Er gab zwar zu, dass er gerne einen guten Beruf im Wirtschaftssektor ausüben würde, sagte allerdings auch, dass er sich nun erst einmal seiner Familie widmen möchte. Der “Alt”-Kanzler gab weder zu, noch verneinte er ein mögliches Comeback auf politischer Ebene, weswegen darüber weiterhin spekuliert wird.

Mit 35 ist Kurz nun „Alt“-Kanzler, nach insgesamt zehn Jahren in der Politik, zuvor als Außenminister und Parteivorsitzender der ÖVP. Momentan ermittelt die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft in Wien gegen ihn. Die Vorwürfe, die gegen Kurz und sein Team erhoben werden, sind Bestechung, Bestechlichkeit – oder die Anstiftung dazu sowie Untreue. Kurz soll sich mit Steuergeldern bezahlte Anzeigen mit positiven Schlagzeilen bei Boulevardblättern erkauft haben, aber auch bezüglich steuerfinanzierter und manipulierter Umfragen wird ermittelt.

©Foto: Pixabay / Leonhard Niederwimmer
©Foto: Pixabay / Leonhard Niederwimmer

Der letzte politische Auftritt von Kurz ist eine Art Regierungserklärung. Er verweist erneut auf seine Politik, über die zuletzt kaum gesprochen wurde. Er rückt die Aufmerksamkeit auf politische Ecken und Kanten, für die er einstand: Arbeit müsse sich lohnen, Migration dürfe nicht ungesteuert sein, der Wirtschaftsstandort Österreich sei ihm bedeutsam gewesen.

Kurz habe viel gelernt im Amt, das ein breites Spektrum an Aufgaben in sich hatte. Da täglich etliche Entscheidungen anstanden, die getroffen werden mussten, gestand er ein, er habe auch Fehler gemacht, sei allerdings kein Verbrecher.

Die Ermittlungen gegen Kurz stützen sich primär auf über 300.000 Chats, die im beschlagnahmten Smartphone seines engsten Anhängers und Teammitgliedes vorzufinden waren. Zugleich sind diese Ermittlungen der Grund für seinen Rücktritt als Kanzler und zuletzt als Politiker.

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