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Der 53. Wiener Opernball am 19.02.2009 mit Desperate Housewife Nicollette Sheridan als Gast von Richard Lugner (Archiv)
Rückblick auf 2008: Bundespräsident Heinz Fischer mit Gattin Margit (Foto: APA)
Rückblick auf 2008: Bundespräsident Heinz Fischer mit Gattin Margit
Das neue Opernball-Entrée vor der Wiener Staatsoper (Foto: APA)
Das neue Opernball-Entrée vor der Wiener Staatsoper
Stargast Teri Hatcher (Foto: APA)
Stargast 2008 war Teri Hatcher
Opernballorganisatorin Desirée Treichl-Strügkh und Staatsoperndirektor Ioan Holender 2008(Foto: APA)
2008: Opernballorganisatorin Desirée Treichl-Strügkh und Staatsoperndirektor Ioan Holender
DebütantInnen 2008 (Foto: APA)
DebütantInnen 2008
Dita van Teese, Baumeister Richard Lugner mit Begleitung Bettina (Foto: APA)
Dita van Teese, Baumeister Richard Lugner mit Begleitung Bettina

©Fotos: APA

Der Wiener Opernball ist jedes Jahr der gesellschaftliche Höhepunkt im Wiener Fasching und gehört zu den schönsten gesellschaftlichen Ereignissen der Welt.

Der Ball findet immer in der Wiener Staatsoper (www.wiener-staatsoper.at) statt, dem "Ersten Haus am Ring". Alljährlich ist er der größte Treffpunkt Österreichs für Kulturschaffende, Unternehmer und Politiker aus dem In- und Ausland. Rund 5.500 Besucher kommen jedes Jahr zum Ball nach Wien, wovon etwa die Hälfte der Ballbesucher extra aus dem Ausland kommt.

Die Wiener Staatsoper wird während des Balles vom Keller bis zum Dachboden geöffnet - ist für alle bespielbar, begehbar und vor allem betanzbar.

Im Schwind-Foyer oberhalb der Feststiege richten die Casinos Austria (www.casinos.at) jedes Jahr, extra für den Opernball einen Glückspielbetrieb ein, mit French Roulette Tischen, Black Jack Tischen, einem Glücksrad und einem Pokertisch. Abkülung finden erhitzte Gemüter in Form eines farbenfrohen Jeton Fächers, der einerseits Damenspende ist und andererseits im Opernball Casino auflegt.

Unzählige Restaurants, Champagnerbars, Austernbars und sogar ein echter Heuriger (im Philharmonikerzimmer) sorgten für das Wohl der Gäste.

Für den Großteil des Caterings am Opernball zeigt sich seit 1869 ununterbrochen die Wiener K.u.K. Hofzuckerbäckerei Gerstner (www.gerstner.at) verantwortlich, u.a. in den Logen, Teesalon, Gerstner-Foyer, Gerstner-Bar, Marmor-Bar im Marmorsaal, Marmorsaal, Gerstner-Oysterbar, Pink Bar in der Loggia, Mahler-Bar und Rossini-Bar im Mahlersaal, Mahlersaal, Gerstner-Espresso-Bar, Papageno-Bar auf der Galerie sowie der Buffet-Galerie.

Wenn man denn zugelassen wird für den Ball, ist dieser für seine Gäste kein preiswertes Vergnügen, die Preise 2009 reichten bis hin zu Ranglogen oder Bühnenlogen (Doppellogen) à  17.000 €. Für den Einlass zum noblen Tanzfest in der Oper waren dann zusätzlich noch 230 Euro (unverändert zum Vorjahr) zu zahlen, so daß am Ende ein Reingewinn für die Oper an dem Abend von 1,1 Millionen Euro erwirtschaftet werden konnte.

Das männermordende "Desperate Housewife" Luder Nicollette Sheridan erschien von "aggressiven österreichischen Paparazzi" bedrängt in diesem Jahr an der Seite von Richard Lugner, der alljährlich immer wieder mit bekannten Gesichtern aufwarten kann.

Mit dabei auch der Österreichische Bundespräsident Heinz Fischer (SPÖ) mit seiner Frau Margit, Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ, für ihn war es der erste Opernball) und seine Frau Martina Ludwig-Faymann, Wissenschaftsminister Johannes Hahn (ÖVP, Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP), Vizekanzler und Finanzminister Josef Pröll (ÖVP) mit Gattin Gabi , Kulturministerin Claudia Schmied (SPÖ), Außenminister Michael Spindelegger (ÖVP) Life-Ball-Organisator Gery Keszler, Schwimmstar und Olympia-Sieger Markus Rogan kam mit Freundin Christine Reiler (Ex-Miss Austria), Skilegende Karl Schranz, Oscar-Preisträger Stefan Ruzowitzky, die Sophranistin Birgit Sarata, Schauspielerin Franziska Weiß, Elisabeth Koschu, Mitbesitzerin der Tanzschule Svabek, die maßgeblich für die Eröffnung des Staatsballes mitverantwortlich ist, trug beim Einzug der Debütanten eine Robe von LG-Lubi Gaspar Modedesign (www.lubigaspar.com), Hotelerbin Bettina Steigenberger und Tennismanager Ronni Leitgeb, der Schweizer Motorrad-Rennfahrer Tom Lüthi zu Gast in der Loge von Interwetten-CEO Thomas Daubek, u.v.a.m. .

Unter den 320 Debütanten (debuetanten.at) tanzte auch Arturo, der 17-jährige Sohn der in einem schwarzen Valentino-Vintage-Kleid erschienenen Kristall-Lady Fiona Swarovski (begleitet von Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser), deren Krönchen die Debütantinnen in alter Tradition auf ihren Häuptern trugen.

Musikalische Höhepunkte steuerten die international renommierten Opernstars bei: die georgische Sopranistin Tamar Iveri und Kammersänger Ramon Vargas bereicherten mit auserwählten Arien den Wiener Opernball 2009.

Erstmals gab es 2009 zum Opernball auch eine Herrenspende, Manschettenknöpfe von Montblanc, und ein Bildband über die Staatsoper. Die Damen erfreuen sich an einer Handtasche aus schwarzer Spitze, in der sich Parfum und Pralinen befinden (die Damenspende).

Das Entrée verfügt erstmals über einen "beheizten roten Teppich", damit die illustren Gäste während des Defilees im Blitzlichtgewitter zwischen Empfangszelt und Operneingang (und der damit verbundenen Wartezeit) nicht so sehr frieren müssen wie bei der Einführung des "Red Carpets" im letztes Jahr, um Mitternacht dann eine Einlage mit Roma Musik, an der Pink-Bar debütiert eine DJane, also ein weiblicher DJ.

Ein sanftes Facelifting hatte Organisatorin und H.O.M.E. Herausgeberin Desirée Treich-Stürgkh bereits dem Opernball 2008 verpasst und damit einen Schritt in eine neue Opernball-Ära gewagt.

Das überdachte und abgeschirmte Entrée mit rotem Teppich vor der Wiener Staatsoper vor der Oper á la Hollywood, das den Gästen ein problemloses und stressfreies Betreten des Opernhauses gewährte und zugleich ein Ende des "Gewurschtel auf der Feststiege" bedeutete, bietet Zwischenstopps bei den Fotografen und Kamerateams.

Eine 15 Meter lange pinkfarbene X-large Bar im ersten Rang (mit automatisch wedelnden Fächern, pink Drinks à la Pink Lady Special im Angebot und weiblichem DJ), und Zigarrenlounges waren unter anderem die innovativen Ideen der Organisatorin..

Raucher ließ man nach Jahren der Verbannung in der Davidoff-Lounge und in der Oval-Vodka-Bar in stilvoller Art und Weise ihren Laster nachgehen, jeweils auf rund 85 qm.

Die Organisation der Eröffnung unterlag 2009 der steirischen Tanzschule Kummer mit Choreograph Edgar Kummer.

Daran beteiligt waren in diesem Jahr rund 160 Tanzpaare aus dem In- und Ausland, die Damen in weißen Kleider und Glitzerkrönchen, die Herren im Frack – das Jungdamen- und Herrenkomitee. Die Debütantinnen trugen erstmals seit vergangenem Jahr keine Blumensträuße mehr, sondern schmücken ihre Handgelenke mit rosafarbenen Seidenblumen.

Erstmals in der Geschichte der 140 Jahre alten Staatsoper begann man 2009 den Abend mit einem Potpourri aus drei Sinfonien von Josef Haydn, u.a. dem Finale der Symphonie Nr. 92 "Oxford", "Die Uhr". Eine Hommage an den "Vater der Wiener Klassik", dessen 200. Todestag in diesem Jahr begangen wird.

Unmittelbar nach der Europahymne zieht der erste Teil des Komitees zu den Klängen der von Carl Michael Ziehrer komponierten Fächerpolonaise in den Ballsaal ein. Nach den obligatorischen Einlagen wie Gesangs- und Tanzvorführungen folgt der Einzug des zweiten Teils der Tanzpaare.

Anschließend wird traditionell mit dem von Johann Strauß geprägten Kommando „Alles Walzer“ zu Klängen der heimlichen Bundeshymne "An der schönen blauen Donau" die Tanzfläche für alle freigegeben.

Zu Mitternacht folgt die Mitternachtsquadrille.

Beendet wird der Ball um Punkt 5 Uhr früh. Traditionsgemäß spielt das Opernballorchester am Ende folgende drei Stücke: Donauwalzer, Radetzkymarsch und "Brüderlein fein" aus dem Stück "Der Bauer als Millionär" von Ferdinand Raimund. Üblicherweise nehmen die letzten Gäste Teile des Blumenschmucks als Erinnerung mit. Die rund 40.000 Blumen (mit dem Blumensiegel des Flower Label Program (FLP) Fair Trade gehandelte Blumen aus Equador importiert, fliederbarbene Rosen und Tuplen, Orchideen, dazu Flieder-, Pfirsich- und Kirschblüten) waren dann nach zwei Stunden auch komplett entsorgt.

Das Fest der Künstler in der Oper wurde perfekt in Szene gesetzt und hochrangige Gäste aus dem In- und Ausland, sowie internationale Stars sorgten für Glamour.

Der ORF war wie jedes Jahr live beim "Opernball 2009" dabei und zeigte alle Höhepunkte aus dem Haus am Ring - vom Einzug der Gäste bis zur Mittenachtsquadrille.

Erstmals standen mit der Opernball-Übertragung am Donnerstag, dem 19. Februar 2009 ab 20.15 Uhr mehr als vier Stunden Live-Übertragung des glanzvollen Treibens auf dem Programm von ORF 2 und 3sat (ab 21.45 Uhr auch live im Bayerischen Fernsehen. Für die bayerischen Zuschauer begann der exklusive Abend bereits um 21.15 Uhr mit einem Boulevard Bayern Spezial, in dem Sabrina Staubitz mit hintergründigen und amüsanten Geschichten auf das gesellschaftliche Großereignis einstimmte und von weiteren Faschingsbällen in deutschen Hochburgen berichtet.

17 Kameras und fünf mobile Teams machten die ORF-Zuseherinnen und -Zuseher zu VIP-Ballbesuchern.

Um 21.15 Uhr waren die Zuseherinnen und Zuseher zu Gast am "Red Carpet": Elke Winkens, Barbara Rett, Alfons Haider und Dorian Steidl legten sich dort auf die Lauer, um die ankommenden Promis zu interviewen. Um 21.45 Uhr folgte dann "Die Eröffnung" - mit Kammersänger Ramon Vargas und Tamara Iveri. Präsentiert wird die Eröffnung im ORF von Elke Winkens, Barbara Rett, Alfons Haider und Dorian Steidl, kommentiert von Christoph Wagner-Trenkwitz und Karl Hohenlohe. Auch die "ZiB 2" (22.45 Uhr) stand im Zeichen des Opernballs: Nach tagespolitischen Themen übergab Moderator Armin Wolf an seine Kollegin Marie-Claire Zimmermann, die sich live aus der Oper meldete und Prominenz aus Wirtschaft und Politik zum Interview bat (22.45 Uhr, ORF 2).

Die um 21.45 Uhr in ORF 2 übertragene "Die Eröffnung" ließen sich durchschnittlich 1.333.000 (Vorjahr: 1,518 Mio./ 2007: 1,78 Mio.) Zuschauer nicht entgehen. Das entsprach einem Marktanteil von 53 Prozent.

Die traditionelle Live-Übertragung des Bayerischen Rundfunks sahen bei der Eröffnung am wegen vieler Bälle reichweitentechnisch sicherlich nicht einfachen Unsinnigen Donnerstag / Weiberfaschings-Abend durchschnittlich 750.000 (Vorjahr: 981.000) Zuschauerinnen und Zuschauer. Der Marktanteil in Bayern betrug 13,2 (Vorjahr: 15,9) Prozent.

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